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Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Dr. med. Dr. med. dent. Alexander Ullrich

Knochenaufbau

Voraussetzung für den Erfolg der Implantologie, ist eine normale Wundheilung und eine ausreichende Menge an Knochen. Wenn der Kieferknochen nicht belastet wird, bildet er sich zurück. Die Folge: Unzureichende Knochensubstanz für ein stabiles Implantatbett.

Eine genaue Bestimmung des vorhandenen Knochenangebotes erfolgt auf der Basis der 3D-Aufnahmen der Digitalen Volumentomographie (DVT).

Auch Patienten mit mangelndem Knochenangebot kann geholfen werden. Je nach Ausmaß des Knochenschwundes bzw. Größe der Defektsituation kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Knochenvermehrung.

Knochenersatzmaterialien

Ein kleineres Knochendefizit kann mit Knochenersatzmaterialien ausgeglichen werden. Direkt bei der Implantation wird ein Defekt mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Oft werden Knochenspäne beigemischt.

Eigenknochen:

Bei großem Knochendefizit und zu schmalen, flachen Kieferkämmen oder atrophierten Kieferbereichen erfolgt der Knochenaufbau durch Entnahme von körpereigenem Gewebe aus dem Kieferbereich.

Bone Split -/ Bone Spreading:

Bone-Spreading (Knochen aufspreizen) und Bone-Splitting (Knochen teilen) sind Alternativen zu klassischen Knochenaufbaumaßnahmen. Diese Operationsmethoden kommen bei sehr schmalen Kieferkämmen zur Anwendung. Bei diesen Techniken wird ein zu schmaler Kieferkamm (Alveolarfortsatz) exakt verbreitert, um ein besseres Implantatlager zu schaffen. 

Sinuslift

Eine Sonderform des Knochenaufbaus ist die Anhebung des Kieferhöhlenbodens, der so genannte Sinuslift (Sinusbodenaugmentation, Augmentation oder Elevation des Kieferhöhlenbodens). Bei zu geringem Knochenangebot im Oberkiefer kann die Kieferhöhle durch Einlagerung von Knochen bzw. Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) angehoben werden.