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Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Dr. med. Dr. med. dent. Alexander Ullrich

Schonendere Implantologie 

Die aktuellen Entwicklungen in der dentalen Implantologie haben das Ziel, eine Implantatinsertion möglichst minimal zu gestalten und eine sichere Einheilung des Implantates zu gewährleisten.

Kleinere Eingriffe, weniger Schmerzen 

Der Fokus liegt auf schonendere Behandlungswege und innovativen Verfahren, die die Heilungsprozesse beschleunigen. Wie minimal invasiv eine Behandlung erfolgen kann, richtet sich nach der individuellen Situation eines Patienten. Spezielle Implantatdesigns bieten uns Möglichkeiten einer weniger invasiven Implantation.

Durchmesserreduzierte Implanate

Ältere Menschen haben häufig einen dünneren Kieferknochen. Für eine konventionelle Implantattherapie muss bei diesen Patienten in vielen Fällen Knochen neu aufgebaut werden, da die Kiefer zu stark resorbiert sind. Mit neue entwickelten,  durchmesserreduzierten und trotzdem stabilen Implantaten können unseren Patienten auch bei geringem Knochenangebot ein festsitzender Zahnersatz angeboten werden. Mit diesen durchmesserreduzierten Implantaten können knochenaufbauende Maßnahmen oft vermieden werden. Die insgesamt kleineren Implantate schonen vitale Strukturen und finden auch in schmaleren Kieferbereichen sicheren Halt.

Längen reduzierte Implantate

Knochenrückgang nach längerer Zahnlosigkeit setzt anatomische Grenzen. Der Einsatz von klassischen Implantatlängen wird im Unterkiefer durch den Unterkiefernerv und im Oberkiefer durch die Kieferhöhle begrenzt. Bei einem ausgeprägten Knochendefizit mussten wir bisher in einem weiteren chirurgischen Eingriff und einer anschließenden, mehrwöchigen Einheilzeit neues Knochenvolumen aufbauen, um ein erfolgversprechendes Implantatlager zu schaffen. Jetzt können wir auch ohne diesen Knochenaufbau mit kürzeren, speziell geformten Implantaten eine Implantatlösung anbieten. Die Wuzeln der Nachbarzähne, der Unterkiefernerv und anatomische Strukturen werden geschont, da für das Setzen der kürzeren Implantate weniger tief in den Knochen gebohrt werden muss.